Trägerkleid und Raglanshirts

Bei einer meiner letzten großen Bestellungen konnte ich nicht die Streifen mit Delfinen aus dem Warenkorb lassen. Ich fand die so schön sommerlich. Ich habe daraus zwei Raglanshirts und ein Trägerkleid genäht.

Das Trägerkleid ist Größe 116 und die Variante mit Rüsche. Die Einfassung habe ich mit dunkelblauem Bündchen gemacht, damit es nicht nach Nachthemd aussieht. Ich hofffe das Bündchen leiert nicht aus, ich hatte nämlich nur noch Rippbündchen und kein glattes mehr. Nächstes Mal würde ich das Kleid einen Tick verlängern, da ich es schon grenzwertig kurz finde. Die Rüsche würde ich nicht mehr aus gestreiftem Stoff nähen. Mich stört der Streifenverlauf 😉

Das Raglanshirt habe ich gleich zwei Mal genäht.

Beide Male habe ich eine Knopfleiste angenäht, das nimmt meiner Meinung nach wieder ein bisschen den Schlafanzugcharakter 😉 Das blaugrundige Shirt habe ich in 104 genäht und die Ärmel gesäumt.

Bei der Babyvariante in Größe 68 habe ich an die Ärmel Bündchen genäht. Ich habe mir schon im Vorfeld gedacht, dass eine Knopfleiste bei Streifen gefährlich sein könnte… Deshalb hab ich extra am Babyshirt „geübt“. Trotzdem ist natürlich die Knopfleiste beim großen Shirt, das ich verschenken wollte, schief… Sehr ärgerlich. Aber ändern kann ich es leider nicht und ich hoffe jetzt einfach, dass das nicht so auffällt wenn es getragen wird.

Schnitte:

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schicker Schutz

Zum Buch Nähen mit Jersey – Babyleicht von Pauline Dohmen (Klimperklein) gibt es beim Topp-Verlag ein kostenloses Schnittmuster für eine Schirmmütze zum Binden, den schicken Schutz.

Uns gefällt die Mütze total gut. So hat das Baby ein bisschen Schutz vor der Sonne und wird nicht so geblendet. Außerdem sind die Ohren schön bedeckt, die Mütze sitzt gut und es sieht niedlich aus 😉

Genäht habe ich Größe 42-44. Wenn man will, kann man die Mütze auch wenden.

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Monatsbodys 3-5

Die ersten beiden Monatsbodys hatte ich hier gezeigt. Jetzt habe ich drei weitere fertig und fotografiert:

Nochmal in Größe 62 habe ich den Body für den Vierteljahrs-Geburtstag genäht. Verwendet habe ich wieder den Wickelbody von Klimperklein.

Der Body mit der 4 ist Größe 68. Die geschlossenen Jersey Drücker von Snaply gefallen mir auch sehr gut, tatsächlich hatte ich sie hier zum ersten Mal getestet, den Body hatte ich schon im Zuge der Erstausstattung genäht und jetzt nur mit der 4 beplottet.

Auch Body Nr. 5 ist ein Wickelbody in Größe 68, dieses Mal mit Punkten 😉

Schnitte:

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Geschwisteroutfit mit dem Kinderkleid

Für eine große und eine kleine Schwester habe ich zwei Kinderkleider in Tunikalänge genäht.

Verwendet habe ich von meinen Mädchenstoffen aus dem Stofflager (die Hafenkitze gab es mal bei Alles-für-Selbermacher). Ich bin mir mit der Stoffwahl noch immer unsicher. Irgendwie bin ich einfach nicht der rosa-Typ. Vernäht finde ich sie aber schon viel besser 😉

Für die kleine Schwester gibt es ein Kinderkleid mit amerikanischem Ausschnitt in Größe 56, die große Schwester bekommt den Rundhalsausschnitt in Größe 92. Ich hoffe den Mädels und den Eltern gefallen die beiden Kleidchen!

Schnitte:

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Ein Hosenvergleich

Die ersten Größen von Babys Erstausstattung sind aussortiert. Wir können also inzwischen sagen was bei uns beliebt war, was gut gepasst hat und was gefehlt hat. Vor dem allgemeinen Fazit will ich aber einzelne Schnittmuster vergleichen, da ich schon häufig gefragt wurde, was meine Erfahrungen sind.

Heute fange ich mit den Hosen an.

Im Bild sind die coole Hose (Nähen mit Jersey – Babyleicht), die MiniBuxe (Freebook Fred von Soho), die Babyhose (Ebook von Klimperklein) und die Checkerhose (Ebook von Klimperklein) alle in Größe 56.

Man kann auf dem Bild schon sehen, dass die Coole Hose und die MiniBuxe eher schmaler geschnittene Hosen sind, die Checkerhose weit ist und die Babyhose ein Mittelding. Wenn ich gefragt werde, welcher Schnitt besser ist, kann ich das so nicht beantworten. Das hängt sehr stark von den persönlichen Vorlieben ab!

Uns gefallen die schmalen Schnitte besser. Die Babyhose gefällt uns auch sehr gut, vorallem weil sie auch wirklich eine Weile mitwächst und auch sehr gut z.B. Aus Cord genäht werden kann.

Die Hosen kann man alle in der vorgesehenen Größe gut tragen, die Checkerhose haben wir aber öfter angezogen, wenn wir bei anderen Kleidungsstücken schon 1 oder 2 Größen weiter waren. Die MiniBuxe ist eher wie gekaufte Kleider bis zu einer bestimmten Größe tragbar, Klimperkleinschnitte sind für +/-3cm um die Größe konzipiert und wachsen (außer der coolen Hose) auch darüber hinaus mit.

Bei der MiniBuxe würde ich empfehlen die Beinbündchen einen Tick weiter zu machen, denn obwohl wir ein schmales Baby haben, waren die eng (hängt natürlich aber auch von der Dehnbarkeit des Bündchens ab). Außerdem würde ich die Bündchen der Buxe nächstes Mal etwas höher zuschneiden.

Sehr beliebt waren in den kleinen Größen auch die Strampelhose (links im Bild, Ebook Klimperklein) und der Strampler mit Fuß (rechts im Bild, Nähen mit Jersey – Babyleicht), hier im Vergleich mit der Babyhose (mittig im Bild, Ebook Klimperklein).

Die Strampelhose kann auch prima z.B. aus Jeans genäht werden, die Sweatversion wächst aber natürlich ein bisschen länger mit. Die Strampelhose mit Fuß haben wir oft auch schon zu groß angezogen, wenn es gerade einen Hosenengpass gab, eigentlich erscheint uns die aber auch absolut größengerecht.

Im Vergleich fehlen die Strampelhose Mickey, die Hose Frida, die RAS und die Lessings aus dem Babyleicht Buch. Von den ersteren beiden gab es jeweils zwar ein Exemplar, aber wir hatten die Hosen nicht/nur einmal an und ich kann sie deshalb nicht vergleichen. Vielleicht lässt sich das später mal ergänzen 😉

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Aus Hoodie werden Sweatjacke und Pulli

Babys ersten Hoodie hatte ich hier gezeigt. Ich habe dann einige Tipps zum Thema Hoodies bei Babys bekommen, geeignete Schnitte, ab wann man sie gut tragen kann…Vielen Dank dafür!

Inzwischen wurden aus dem Hoodie ein Raglanpulli und eine Sweatjacke. Die Kapuze habe ich einfach abgetrennt und ein normales Bündchen an den Halsausschnitt genäht.

So lässt sich der Pulli viel leichter an- und ausziehen (auch wenn der Papa immer noch meint das wäre echt eng).

Die abgetrennte Kapuze wollte ich natürlich auch noch nutzen. Wäre ja sonst sehr schade gewesen. So habe ich noch eine Raglanwendejacke genäht und da die Kapuze zwischengefasst.

Gefüttert ist die Jacke mit dem Jersey, den ich auch für das Kapuzenfutter verwendet hatte. Da ich Sweatjacken für drinnen mit Bündchen besser finde, habe ich die Ärmel an der Bündchenlinie für den Pulli gekürzt und das Bündchen ungefaltet an die Außenjacke genäht. Beim Zusammennähen der Jacke habe ich dann einfach Bündchen und Innenjacke aufeinander gesteckt und theoretisch kann man die Jacke Wenden 😉

Schnitte & Stoff:

  • Raglan-Wendejacke Größe 62 (Klimperklein, Buch: Nähen mit Jersey – Kinderleicht)
  • Raglan-Babypulli Größe 62 (Klimperklein, Buch: Nähen mit Jersey – Kinderleicht)
  • Runde Kapuze (Freebie von Klimperklein)
  • Sweat: Graziela Herzen/Bären blau, Jersey hellblau aus dem Stofflager

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kuscheliger Babyanzug

Unser Baby hatte zur Geburt einen heiß geliebten Babyanzug aus kuscheligem Nicki geschenkt bekommen. Der war Größe 50. Da das natürlich irgendwann zu klein wurde, habe ich einen neuen in Größe 62 genäht. Das Schnittmuster ist aus dem Buch „Nähen mit Jersey – kinderleicht“.

In der größeren Größe haben wir den Anzug auch oft als warmen Schlafanzug verwendet, auch wenn wir sonst eher auf die Wickelanzüge (z.B. hier oder hier) mit Füßen zurückgreifen.

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