Outdooranzug aus Sweat und Knotenmütze

Nach den beiden Outdooranzügen aus Fleece, die zu klein sind bzw. immer knapper werden, habe ich einen neuen Anzug aus kuscheligem Sweat in Größe 68 genäht. Gerade wenn die Babys größer werden und immer die Hände draußen haben wollen, finde ich die Umschlagbündchen perfekt für die kältere Jahreszeit. Spätestens wenn das Baby eingeschlafen ist, werden die Hände eingepackt und bleiben schön warm.

Auch zum Tragen im Tuch lieben wir den Outdooranzug. Die Kapuze ist mit petrolfarbenem Jersey mit großen Punkten gefüttert, die Knotenmütze hat die selbe Farbe aber kleine Punkte.

Passend zum neuen Anzug gibt es auch wieder eine Knotenmütze. Die sitzen bei uns einfach super.

Schnitte:

  • Outdooranzug von Klimperklein (Nähen mit Jersey – Babyleicht), Größe 68
  • Knotenmütze von Klimperklein (Nähen mit Jersey – Kinderleicht), Größe 41-43

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Ein Hosenvergleich

Die ersten Größen von Babys Erstausstattung sind aussortiert. Wir können also inzwischen sagen was bei uns beliebt war, was gut gepasst hat und was gefehlt hat. Vor dem allgemeinen Fazit will ich aber einzelne Schnittmuster vergleichen, da ich schon häufig gefragt wurde, was meine Erfahrungen sind.

Heute fange ich mit den Hosen an.

Im Bild sind die coole Hose (Nähen mit Jersey – Babyleicht), die MiniBuxe (Freebook Fred von Soho), die Babyhose (Ebook von Klimperklein) und die Checkerhose (Ebook von Klimperklein) alle in Größe 56.

Man kann auf dem Bild schon sehen, dass die Coole Hose und die MiniBuxe eher schmaler geschnittene Hosen sind, die Checkerhose weit ist und die Babyhose ein Mittelding. Wenn ich gefragt werde, welcher Schnitt besser ist, kann ich das so nicht beantworten. Das hängt sehr stark von den persönlichen Vorlieben ab!

Uns gefallen die schmalen Schnitte besser. Die Babyhose gefällt uns auch sehr gut, vorallem weil sie auch wirklich eine Weile mitwächst und auch sehr gut z.B. Aus Cord genäht werden kann.

Die Hosen kann man alle in der vorgesehenen Größe gut tragen, die Checkerhose haben wir aber öfter angezogen, wenn wir bei anderen Kleidungsstücken schon 1 oder 2 Größen weiter waren. Die MiniBuxe ist eher wie gekaufte Kleider bis zu einer bestimmten Größe tragbar, Klimperkleinschnitte sind für +/-3cm um die Größe konzipiert und wachsen (außer der coolen Hose) auch darüber hinaus mit.

Bei der MiniBuxe würde ich empfehlen die Beinbündchen einen Tick weiter zu machen, denn obwohl wir ein schmales Baby haben, waren die eng (hängt natürlich aber auch von der Dehnbarkeit des Bündchens ab). Außerdem würde ich die Bündchen der Buxe nächstes Mal etwas höher zuschneiden.

Sehr beliebt waren in den kleinen Größen auch die Strampelhose (links im Bild, Ebook Klimperklein) und der Strampler mit Fuß (rechts im Bild, Nähen mit Jersey – Babyleicht), hier im Vergleich mit der Babyhose (mittig im Bild, Ebook Klimperklein).

Die Strampelhose kann auch prima z.B. aus Jeans genäht werden, die Sweatversion wächst aber natürlich ein bisschen länger mit. Die Strampelhose mit Fuß haben wir oft auch schon zu groß angezogen, wenn es gerade einen Hosenengpass gab, eigentlich erscheint uns die aber auch absolut größengerecht.

Im Vergleich fehlen die Strampelhose Mickey, die Hose Frida, die RAS und die Lessings aus dem Babyleicht Buch. Von den ersteren beiden gab es jeweils zwar ein Exemplar, aber wir hatten die Hosen nicht/nur einmal an und ich kann sie deshalb nicht vergleichen. Vielleicht lässt sich das später mal ergänzen 😉

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KSW 23 – ein Fuchskissen

Bei Janny (Jannymade) findet die 23. KSW (Kreative StoffverWertung) statt. Nach einer Idee von Katha (AppelKatha) hat Janny ein bisher ungenutzes Stückchen Stoff zerschnitten und an Freiwillige geschickt.

Mir gefällt der Stoff total gut und ich hatte gleich mehrere Ideen. Es war aber schnell klar, dass es ein Waldtierkissen werden muss. Erst kam mir ein Reh in den Sinn, aber es wurde dann doch Fred Fuchs 😉

Genäht habe ich eine Kissenhülle mit Hotelverschluss. Die Rückseite ist dunkelgrüne Webware aus meinem Stofflager.

Fred Fuchs stammt aus dem Buch Kuschelfreunde von Kulalloo und hatte ich hier im Orginal genäht. Dieses Mal habe ich Schwanz und Ohren normal genäht und auf der Kissenhülle festgenäht, bevor ich die Vorderseite des Fuchses appliziert habe.

Vielen Dank für das Ausrichten der 23. KSW und das schöne Stückchen Stoff, liebe Janny!

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Aus Hoodie werden Sweatjacke und Pulli

Babys ersten Hoodie hatte ich hier gezeigt. Ich habe dann einige Tipps zum Thema Hoodies bei Babys bekommen, geeignete Schnitte, ab wann man sie gut tragen kann…Vielen Dank dafür!

Inzwischen wurden aus dem Hoodie ein Raglanpulli und eine Sweatjacke. Die Kapuze habe ich einfach abgetrennt und ein normales Bündchen an den Halsausschnitt genäht.

So lässt sich der Pulli viel leichter an- und ausziehen (auch wenn der Papa immer noch meint das wäre echt eng).

Die abgetrennte Kapuze wollte ich natürlich auch noch nutzen. Wäre ja sonst sehr schade gewesen. So habe ich noch eine Raglanwendejacke genäht und da die Kapuze zwischengefasst.

Gefüttert ist die Jacke mit dem Jersey, den ich auch für das Kapuzenfutter verwendet hatte. Da ich Sweatjacken für drinnen mit Bündchen besser finde, habe ich die Ärmel an der Bündchenlinie für den Pulli gekürzt und das Bündchen ungefaltet an die Außenjacke genäht. Beim Zusammennähen der Jacke habe ich dann einfach Bündchen und Innenjacke aufeinander gesteckt und theoretisch kann man die Jacke Wenden 😉

Schnitte & Stoff:

  • Raglan-Wendejacke Größe 62 (Klimperklein, Buch: Nähen mit Jersey – Kinderleicht)
  • Raglan-Babypulli Größe 62 (Klimperklein, Buch: Nähen mit Jersey – Kinderleicht)
  • Runde Kapuze (Freebie von Klimperklein)
  • Sweat: Graziela Herzen/Bären blau, Jersey hellblau aus dem Stofflager

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kuscheliger Babyanzug

Unser Baby hatte zur Geburt einen heiß geliebten Babyanzug aus kuscheligem Nicki geschenkt bekommen. Der war Größe 50. Da das natürlich irgendwann zu klein wurde, habe ich einen neuen in Größe 62 genäht. Das Schnittmuster ist aus dem Buch „Nähen mit Jersey – kinderleicht“.

In der größeren Größe haben wir den Anzug auch oft als warmen Schlafanzug verwendet, auch wenn wir sonst eher auf die Wickelanzüge (z.B. hier oder hier) mit Füßen zurückgreifen.

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„Cool grey“ in marine

Zur Zeit nie im Schrank befindet sich das Shirt „cool grey“ aus der Ottobre, das ich hier gezeigt hatte. Bei Michas Stoffecke habe ich mir ein paar schöne Sanetta-Jerseys für mich bestellt und mir gleich ein neues Shirt genäht.

Ich habe Ausschnitt und Säume genau wie beim letzten Mal gemacht: ohne Kräuselung und mit Bündchen für Faule.

Nicht so weit ausgeschnittene Shirts sind super wenn ich mit dem Baby im Tragetuch unterwegs bin. Ein Schal will ich dann nicht anziehen, aber zuviel nackte Haut darf auch nicht sein.

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6 Köpfe – 12 Blöcke: Churn Dash und Broken Dishes

Nach meinem Rolling Stone bin ich gleich mal im Rückstand 😉 So gibt es eben gleich den Block für Februar und März auf einmal.

Im Februar war Nadra (ellis & higgs) die Gastgeberin für den Block Churn Dash.

Im März gibt es die Anleitung für Broken Dishes bei Verena (einfach bunt).

Dieser Block hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Eigentlich wollte ich ja in jedem Block den Tierstoff verwenden. Aber für so kleine Teile ist der einfach nicht geeignet.

So richtig zusammenpassen tun meine Blöcke jetzt irgendwie nicht. Mal sehen, was ich mir da im Laufe des Jahres noch einfallen lasse, je nachdem wie die nächsten Blöcke aussehen. Der ursprüngliche Plan war eigentlich lauter Stoffe aus dem Lager zu verwenden, aber vielleicht kaufe ich doch nochmal von den einfarbigen Stoffen nach, so dass diese sich auch in den einzelnen Blöcken wiederholen können.

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